Stillstand Sanierung Kronberger Bahnhof

Pressemitteilung Aktives Kronberg

Autor: Aktives Kronberg

13. Mai 2026

Stillstand der Sanierung am Kronberger Bahnhof

Die Diskussion um den Zustand des Kronberger Bahnhofs bleibt auch im Jubiläumsjahr „150 Jahre Kronberger Eisenbahn“ ein zentrales Thema. Der Verein Aktives Kronberg e.V. kritisiert in seiner aktuellen Pressemitteilung die ausbleibende Sanierung des Bahnhofsgebäudes sowie fehlende Informationen zur Zukunft der Anlage. Trotz großer Erwartungen nach dem Verkauf des Gebäudes im Jahr 2019 hat sich die Situation für Pendler und Besucher bislang kaum verbessert. Besonders der anhaltende Stillstand Sanierung Kronberger Bahnhof sorgt weiterhin für Unmut bei Bürgerinnen und Bürgern.

Hier lesen Sie die aktuelle PM zum Thema Kronberger Bahnhof

Pressemitteilung des Vereins Aktives Kronberg e.V.  vom 3.05.2026

Anlässlich des Jubiläums „150 Jahre Kronberger Eisenbahn“, schrieb der Verein Aktives Kronberg am 7.10.2024 eine Pressemitteilung mit einigen Fragen zur Entwicklung und zum Zustand des Kronberger Bahnhofsgebäudes, dessen Besitz seit 2019 durch den Verkauf der Stadt Kronberg in die privaten Hände eines Kronberger Bürgers übergegangen ist und damit in dessen Verantwortung liegt.

Erwartungen nach dem Verkauf des Bahnhofs

Nachzulesen ist der Beschluss zum Verkauf an den jetzigen Eigentümer unter der Nummer 5265/2019. Der Verkauf wurde von der Mehrheit der Stadtverordneten getragen. Der Eigentümer verwies damals auf besonders gute Kontakte zur Deutschen Bahn. Politik und Verwaltung verbanden mit dem Verkauf die Erwartung einer zeitnahen Sanierung und Modernisierung des Bahnhofsgebäudes sowie seines Vordaches – parallel zur Entstehung von Hotel und Casals Forum.

Während das Hotel bereits seit Anfang der 2020er Jahre in Betrieb ist und das Casals Forum seit September 2022 internationale Gäste empfängt, bleibt der Bahnhof weiterhin in einem unzureichenden Zustand.

Pendler und Besucher leiden unter dem Zustand

Nicht nur Besucher der beiden Einrichtungen, sondern auch zahlreiche Pendler von und nach Frankfurt passieren täglich das provisorisch gesicherte Vordach. Zudem müssen Fahrgäste ihre Wartezeit an einem äußerst unansehnlichen Bahnhofsgebäude verbringen.

Der anhaltende Stillstand der Sanierung des Kronberger Bahnhof sorgt zunehmend für Unverständnis bei Bürgerinnen und Bürgern.

Die gleichen Fragen wie vor eineinhalb Jahren

Auch nach der Pressemitteilung vor rund eineinhalb Jahren stellen sich weiterhin dieselben Fragen:

  • Wie geht es weiter?
  • Warum müssen Bürger und insbesondere S-Bahn-Nutzer so lange mit dem desolaten Zustand leben?
  • Wann wird das Bahnhofsgebäude endlich fertiggestellt?
  • Wann wird das Vordach saniert, zu dessen Fertigstellung sich der Eigentümer freiwillig verpflichtet hatte?
  • Wer trägt die Verantwortung für diese einer Stadt wie Kronberg unwürdige Situation?

Kritik an Politik und Verwaltung

Aus Sicht des Vereins ist es erstaunlich, dass sich die politischen Gremien bislang kaum öffentlich zu diesem Thema äußern, obwohl das Bahnhofsgebäude inzwischen als Symbol des Stillstands wahrgenommen wird.

Der Verein fragt zudem, wann sich die Stadtverordneten mit dem Thema beschäftigen werden, nachdem die Hoffnungen auf eine schnelle Verbesserung offenbar nicht erfüllt wurden. Bereits auf die vorherige Pressemitteilung gab es weder von den Fraktionen noch von der Stadtverwaltung konkrete Antworten für die Bürgerinnen und Bürger.

Fehlende Transparenz und keine Perspektive

Der Vorstand des Vereins Aktives Kronberg betont, dass Bürgerinnen und Bürger durchaus Verständnis für komplexe Sachlagen aufbringen würden – vorausgesetzt, es werde transparent und zeitnah informiert.

Kein Verständnis gebe es jedoch dafür, dass weiterhin kaum Informationen bereitgestellt werden und keine verlässliche Perspektive zur Beendigung dieses Zustands an der künftigen „Mobilitätsdrehscheibe Kronbergs“ erkennbar sei.

Appell an das neue Stadtparlament

Politik und Verwaltung würden sich insbesondere angesichts der mit Steuergeldern finanzierten Infrastrukturmaßnahmen keinen Gefallen tun, wenn die Interessen der Bürger nicht stärker berücksichtigt werden. Der Verein fordert daher das neue Stadtparlament auf, sich der Problematik anzunehmen.

Vorherige Beiträge zum Thema finden Sie hier:

150 Jahre Kronberger Eisenbahn

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